Der Coronavirus-Verdachtsfall in Potsdam hat sich laut Informationen der „Bild“-Zeitung nicht bestätigt. Am Mittwoch wurde bekannt, dass eine Schülerin mit Verdacht auf eine Infektion in ein Krankenhaus in Potsdam eingeliefert wurde.
In Potsdam ist derweil die Nachfrage nach Mundschutzmasken und Desinfektionsmittel groß. In vielen Apotheken sind die Masken ausverkauft.
Das Virus breitet sich unterdessen weltweit rasant aus. In Italien sitzen 6000 Passagiere auf einem Kreuzfahrschiff fest, nachdem eine chinesische Passagierin Erkrankungssymptome gezeigt hatte. Das Schiff war zuvor die Mittelmeerküste entlanggefahren und hatte in zahlreichen Häfen Halt gemacht.
Die Zahl der am Coronavirus verstorbenen Patienten in China ist den deutschen Behörden bislang noch nicht bekannt. Das erklärte der Präsident des Robert-Koch-Instituts, Lothar H. Wieler, am Mittwoch im Unterausschuss „Globale Gesundheit“ des Bundestags, wie Tagesspiegel Background „Gesundheit & E-Health“ jetzt vom Ausschussmitglied Andrew Ullmann (FDP) erfuhr. Auf Nachfrage Ullmanns erklärte Wieler demnach schriftlich, dass „wir die genauen Risiken und Todesursachen der an Coronavirus-Infektionen Verstorbenen nicht kennen. Die chinesischen Behörden geben diese Daten bislang nicht bekannt.“
Derzeit gibt es in Deutschland vier bestätigte Erkrankungen mit dem Virus.
