Die Polizei in China hat eine Frau festgenommen, die Auflagen zum Coronavirus verletzt haben soll. Sie sei in Kontakt mit einer Person aus einem vom Coronavirus betroffenen Gebiet gewesen und habe dies „absichtlich verschleiert“. In der nordöstlichen Provinz Heilongjiang droht Menschen, die das Virus absichtlich verbreiten, die Todesstrafe.
Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in China stieg am Dienstag sprunghaft auf mehr als 20.000. Inzwischen sind 425 Menschen an der neuen Lungenkrankheit gestorben.
In Bayern haben sich zwei weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Es handelt sich um einen weiteren Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto sowie das Kind eines bereits infizierten Kollegen. Damit gibt es in Bayern zehn und in ganz Deutschland zwölf Krankheitsfälle.
Die Lufthansa hat angekündigt, Peking und Shanghai bis zum 29. Februar nicht mehr anzufliegen. Die übrigen Ziele Nanjing, Shenyang und Qingdao sollen sogar bis zum 28. März nicht mehr auf dem Plan stehen.
US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass die Coronavirus-Epidemie in den USA beendet sei. „Wir werden sehen was passiert, aber ja, wir haben es ausgeschaltet“ (orig. „we did shut it down“), sagt er. Kurz nach dieser Behauptung wurde bekannt, dass es in den USA zwei neue Infizierte gibt, die Zahl der Betroffenen stieg damit auf elf. Ein Mann aus dem San Benito County in Kalifornien war kürzlich nach Wuhan gereist. Zurück zu Hause hatte er offenbar die Krankheit an seine Frau übertragen.
In Wuhan ist ein Krankenhaus in Rekordzeit errichtet worden. Das Krankenhaus „Huoshenshan“ („Feuergott-Berg“) wurde in acht Tagen hochgezogen. Es umfasst 1000 Betten. Mehr als 7500 Arbeiter sind an dem Schnellbauprojekt beteiligt. Ein zweites Krankenhaus „Leishenshan“ („Donnergott-Berg“) mit 1600 Betten soll am 05. Februar eröffnet werden.
