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Kreuzfahrtschiff mit 3700 Menschen an Bord in Quarantäne

In Japan ist ein Kreuzfahrtschiff mit mehr als 3700 Menschen an Bord unter Quarantäne gestellt worden. Zuvor war bekannt geworden, dass zwischenzeitlich ein Mann aus Hongkong, bei dem später das Coronavirus nachgewiesen wurde, an Bord des Schiffes gewesen war. Nun überprüfen japanische Behörden, ob sich andere Menschen an Bord angesteckt haben.

In China nahm die Polizei eine Frau fest, die Auflagen zum Coronavirus verletzt haben soll. Sie sei in Kontakt mit einer Person aus einem vom Coronavirus betroffenen Gebiet gewesen und habe dies „absichtlich verschleiert“. In der nordöstlichen Provinz Heilongjiang droht Menschen, die das Virus absichtlich verbreiten, die Todesstrafe.

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in China stieg am Dienstag sprunghaft auf mehr als 20.000. Inzwischen sind 425 Menschen an der neuen Lungenkrankheit gestorben.

In Bayern haben sich zwei weitere Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Es handelt sich um einen weiteren Mitarbeiter des Autozulieferers Webasto sowie das Kind eines bereits infizierten Kollegen. Damit gibt es in Bayern zehn und in ganz Deutschland zwölf Krankheitsfälle.

Die Lufthansa hat angekündigt, Peking und Shanghai bis zum 29. Februar nicht mehr anzufliegen. Die übrigen Ziele Nanjing, Shenyang und Qingdao sollen sogar bis zum 28. März nicht mehr auf dem Plan stehen.

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