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Zahl der Virus-Fälle in China stabilisiert sich

Die Zahl der Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stabilisiert. Aus der Provinz Hubei, dem Zentrum der Epidemie, sei seit vier Tagen kein Anstieg der Fallzahlen gemeldet worden, sagte der WHO-Experten Michael Ryan am Samstag in Genf. Dies seien „gute Nachrichten“. Die Entwicklung sei möglicherweise auf die strengen Schutzmaßnahmen der Behörden zurückzuführen. In die Provinz Hubei stehen Millionen Menschen de facto unter Quarantäne.

Indes hat in China die Zahl der neu nachgewiesenen Infektionen im Vergleich zum Freitag wieder deutlich zugenommen. Die Zahl der Patienten kletterte innerhalb eines Tages um 3399 auf 34.546.

Mit einem weiteren Fall war die Gesamtzahl der Infizierten in Deutschland auf 14 gestiegen. Am Sonntag kehren 20 weitere Rückkehrer aus der chinesischen Metropole Wuhan nach Berlin zurück.

Unterdessen haben Forscher aus Greifswald und Bochum bekanntgegeben, dass bestimmte Desinfektionsmittel demnach besonders gut helfen, die Coronaviren auf Oberflächen unschädlich zu machen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die internationale Gemeinschaft zu Zahlungen in Höhe von 675 Millionen Dollar (613 Millionen Euro) zur Bekämpfung des Coronavirus aufgerufen. (mehr dazu im Newsblog unten).

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