Annegret Kramp-Karrenbauer hat angekündigt, den Parteivorsitz abgeben und nicht als Kanzlerkandidatin der CDU antreten zu wollen. Nach ihrer Vorstellung soll erst im Dezember über die Nachfolge entschieden werden. Doch zahlreiche Unionspolitiker halten das für falsch und drängen auf eine schnelle Klärung der Personalfragen. Dazu gehören neben Markus Söder, Chef der Schwesterpartei CSU, auch Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus, CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen und mehrere Spitzen der Landesverbände.
Als Nachfolger für AKK werden NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, Friedrich Merz und Gesundheitsminister Jens Spahn die besten Chancen eingeräumt. Auch Friedrich Merz ist in der Diskussion.
Nun wurde bekannt, dass sich Merz sowohl mit Spahn als auch mit Laschet dazu abstimmt. Die CDU steht damit vor einer Personal- und zudem einer Richtungsentscheidung – bei der die CSU ein gewichtiges Wort mitreden will.
Hintergrund zum Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer:
