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Desinfektionsmittel und Atemschutzmasken teilweise ausverkauft

In einigen Geschäften in Berlin sind sowohl Desinfektionsmittel als auch Mundschutz-Masken ausverkauft. Auch in Tiefkühl- und Konservenregalen tun sich Lücken auf. In Apotheken findet man Schilder mit der Aufschrift: „Es gibt keine Atemmasken mehr“.

In Baden-Württemberg ist erstmals ein Patient nachweislich an dem Coronavirus erkrankt. Es handle sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen, teilte das Gesundheitsministerium in Stuttgart am Dienstagabend mit. Auch in Nordrhein-Westfalen gibt es einen ersten Fall. Das bestätigte ein Sprecher der Düsseldorfer Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur am Dienstagabend. Der erkrankte Mann befindet sich in einem kritischen Zustand und wird auf der Intensivstation isoliert (mehr im Newsblog unten).

In Brasilien ist am Dienstag der erste Coronavirus-Fall registriert worden. Es könnte sich dabei auch um den ersten Fall in Südamerika überhaupt handeln.

„Wir bekommen hier keinerlei Informationen vom Hotel, und einen Arzt haben wir auch noch nicht gesehen“, sagt Lars Winkler aus dem ostfriesischen Wittmund im Telefoninterview. Er ist Gast in dem Hotel auf Teneriffa, das isoliert ist und in dem inzwischen zwei Italiener positiv auf das Coronavirus getestet wurden.

Die Grenzen zwischen Italien und Nachbarländern sollen vorerst offen bleiben. Dies teilte der italienische Innenminister Roberto Speranza nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Deutschland, Frankreich, Österreich, Kroatien und der Schweiz mit.

Die Zahl der Virus-Erkrankungen in China steigt nach Angaben der Behörden um 406 an. Am Vortag hatte es 508 neue Fälle gegeben. Damit liegt die Zahl der Erkrankten demnach insgesamt nun bei 78.064. Die Zahl der Toten steigt um 52, nach 71 am Tag zuvor. Alle Toten sind in der Provinz Hubei gemeldet sowie 401 der aufgetretenen 406 Neuerkrankungen. Insgesamt starben damit bislang 2715 Menschen in China an den Virus-Folgen.

Hintergrund über das Coronavirus: