/„Wir hatten Angst. Wir hatten Liebe. Wir lebten.“

„Wir hatten Angst. Wir hatten Liebe. Wir lebten.“

„Dau: Natasha“ feiert Premiere in Berlin. Der Film ist in Russland in Teilen verboten, weil diese „Pornografie propagieren“. Von westlicher Seite wird dem Regisseur vorgeworfen, ein Klima des Sexismus und der Angst gefördert zu haben. Auf der Pressekonferenz bleibt er den Anschuldigungen gegenüber vage. Dafür wurden mehrere weitere Projekte im Rahmen von DAU angekündigt.

Mit einer Neuverfilmung von „Berlin Alexanderplatz“ ging heute der zweite deutsche Regisseur ins Rennen um den Goldenen Bären der Berlinale. Hauptdarsteller und Regisseur lagen sich bei der Pressekonferenz in den Armen.

Hollywood zu Gast in Berlin: Javier Bardem, Salma Hayek und Elle Fanning haben das Demenz-Drama „The Roads Not Taken“ von Sally Potter vorgestellt, das heute Abend Premiere feiert. Cate Blanchett sprach über MeToo in Hollywood und das Urteil im Prozess gegen Harvey Weinstein.

Der Coronavirus spielt bisher keine große Rolle auf dem Filmfestival, abgesehen von Hygienevorschriften. Vereinzelte Personen tragen in den Kinos Atemmasken.

Vom 20. Februar bis 1. März können sich Filmfans die internationale Produktionen anschauen. Im Wettbewerb werden insgesamt 18 Filme zu sehen sein. Die Bären werden am 29. Februar im Berlinale Palast vergeben. Der umstrittene Jury-Präsident Jeremy Irons wehrte sich auf einer sehr politischen Pressekonferenz gegen die Sexismus-Vorwürfe, die vor Beginn des Festivals gegen ihn laut wurden.

Den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk bekommt dieses Jahr die britische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin Helen Mirren, der auch die Hommage des Festivals gewidmet ist.

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