/Berlins Linke fordert bundesweite Absage von Abitur- und MSA-Prüfungen

Berlins Linke fordert bundesweite Absage von Abitur- und MSA-Prüfungen

Die Berliner Linksfraktion hat den Verzicht auf Abschlussprüfungen während der Corona-Krise gefordert. Die bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler rief die Kultusministerkonferenz am Mittwoch auf, die Prüfungen für Abitur und Mittleren Schulabschluss bundesweit auszusetzen. Stattdessen sollten die Abschlussnoten aus vorherigen Benotungen errechnet werden. Die Schülerinnen und Schüler, die seit Mitte März keinen Unterricht mehr haben, müssten derzeit zu Hause unter zum Teil belastenden Lebenssituationen lernen, kritisierte Kittler. Soziale Unterschiede würden verschärft (mehr dazu im Blog).

Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga spricht sich für Lockerungen aus, die der Branche einen überlebensfähigen Umsatz ermöglichen. Restaurants und Biergärten müssten bis mindestens 22 Uhr öffnen können. Eine Öffnung bis 18 Uhr reiche nicht aus. Die Berliner CDU hat die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) derweil für ihren mangelnden Kundenservice in der Coronakrise kritisiert. Sie fordert wegen der aktuellen Einschränkungen Gutscheine oder Freifahrten.

In Berlin sind inzwischen 4736 Coronavirus-Fälle bestätigt, das sind 69 Infizierte mehr als noch am Montag. 62 Patienten sind an einer Covid-19-Erkrankung verstorben, sechs mehr als noch am Vortrag. Damit hat Brandenburg mehr Corona-Tote als Berlin zu beklagen, nämlich 65.

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