/Flughafenchef sieht in Corona-Krise Vorteil für BER-Eröffnung

Flughafenchef sieht in Corona-Krise Vorteil für BER-Eröffnung

Die Corona-Krise hat weitere Auswirkungen auf den Flughafen BER. Eine für Ende April geplante Brandschutz- und Räumungsübung wurde am Mittwoch vorläufig abgesagt. Sie soll im Sommer nachgeholt werden. Die Flughafengesellschaft betonte, die Eröffnung sei durch die Verschiebung der Übung nicht gefährdet. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup sieht in der Krise sogar einen Vorteil: Die Eröffnung werde einfacher, weil sie nicht mehr unter Volllast stattfinde, da der Flugverkehr abgenommen hat (mehr dazu im Blog).

Die Berliner Linksfraktion fordert derweil den bundesweiten Verzicht auf Abschlussprüfungen während der Corona-Krise. Die bildungspolitische Sprecherin Regina Kittler rief die Kultusministerkonferenz am Mittwoch auf, die Prüfungen für Abitur und Mittleren Schulabschluss auszusetzen. Stattdessen sollten die Abschlussnoten aus vorherigen Benotungen errechnet werden. Die Industrie- und Handelskammer beobachtet in Berlin einen „verheerenden Konjunktureinbruch“, der schlimmer sei als bei der Finanzkrise 2009. Derweil kommen von Gaststätten, Fitnessclubs und Landessportbund Forderungen, wieder öffnen zu dürfen.

In Berlin sind inzwischen 4736 Coronavirus-Fälle bestätigt, das sind 69 Infizierte mehr als noch am Montag. 62 Patienten sind an einer Covid-19-Erkrankung verstorben, sechs mehr als am Vortag. Damit hat Brandenburg mehr Corona-Tote als Berlin zu beklagen, nämlich 65.

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