/Demos in der Stadt – 1600 Menschen vor US-Botschaft nach Tod von George Floyd

Demos in der Stadt – 1600 Menschen vor US-Botschaft nach Tod von George Floyd

Zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen finden am Samstag in Berlin statt. Vor der US-Botschaft haben sich derzeit laut Polizei etwa 1600 Menschen versammelt, um nach dem Tod des US-Amerikaners George Floyd während eines brutalen Polizeieinsatzes gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren. Die Demo verzeichnet immer noch starken Zulauf. Die Polizei hat die Ebertstraße mittlerweile gesperrt und fordert Menschen auf, die Straße Richtung Tiergarten zu verlassen, da die Abstandsregeln nicht eingehalten würden. Ab diesem Wochenende dürfen mehr als 100 Menschen an den Kundgebungen teilnehmen, der Mindestabstand von 1,5 Metern gilt aber nach wie vor. (Mehr dazu unten im Blog.)

Alle drei Corona-Ampeln stehen derzeit auf Grün. Am Freitag lag der R-Wert bei 0,41 und damit zum vierten Mal in Folge unter 1. Auch die anderen Indikatoren waren günstig. Die Zahl der aktiven Fälle ist von 333 auf 329 leicht gesunken, auch wurden mit 29 Neuinfektionen etwas weniger gemeldet als am Tag zuvor. Die Zahl der Covid-19-Patienten im Krankenhaus ist leicht gestiegen. 197 am Coronavirus erkrankte Menschen sind bislang gestorben.

Der Berliner Senat stellt weitere Lockerungen in Aussicht: Nächste Woche, am 2. Juni, dürfen Kneipen wieder Gäste bewirten. Kinos dürfen ab dem 30. Juni wieder Gäste empfangen. Sport in Gruppen mit bis zu 12 Personen ist dann auch zugelassen – sowohl draußen als auch drinnen.

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