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Weiterer großer Corona-Ausbruch in Göttingen

In Göttingen gibt es einen weiteren größeren Corona-Ausbruch. Ein Hochhaus wird ab sofort unter Quarantäne gestellt. Betroffen sind 700 Menschen.

Die Corona-Krise wird nach Schätzung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) aufs Jahr gesehen zu einem Einbruch der Wirtschaftsleistung um 6,8 Prozent führen und in der Spitze rund eine Million Arbeitsplätze kosten. „Der Tiefpunkt der Krise liegt hinter uns“, sagte IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths. „Das ist noch keine Entwarnung, denn der Tiefpunkt war extrem tief.“

Nach dem Ausbruch des Coronavirus in einem Schlachthof im Kreis Gütersloh in Nordrhein-Westfalen fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein umgehendes Verbot von Werkverträgen.

Angesichts der Corona-Pandemie wollen Bund und Länder dauerhafte Vorräte an Schutzausrüstung für medizinisches Personal aufbauen. Der Bund will eine „nationale Reserve“ anlegen, wie Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten am Mittwoch beschlossen. Die Länder wollen demnach dafür sorgen, dass dies auch dezentral in Gesundheitseinrichtungen und Katastrophenschutz erfolgt. (mehr im Newsblog unten)

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Die Schulen sollen spätestens nach den Sommerferien in allen Ländern in den Regelbetrieb zurückkehren. Dies gelte, falls sich die Infektionslage in der Corona-Krise weiterhin gleichbleibend gut entwickle. Das haben Bund und Länder beschlossen.

In Schweden sind die Neuinfektionen erneut angestiegen. Mit Stand vom 17. Juni erreicht die Zahl der bestätigten Infektionen einen neuen Höchststand von 54.562, einem Plus von 1.285 zum Vortag. Weiterhin sind 2.322 Patientinnen und Patienten in Intensiv-Behandlung. Die Todeszahl stieg um einen Fall und liegt damit bei 5.041.

Beim Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind seit Anfang der Woche 400 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das sagte eine Sprecherin des Kreises Gütersloh in Ostwestfalen am Mittwoch. Zuvor hatten die Zeitungen „Westfalen-Blatt“ und „Neue Westfälische“ berichtet.

Die aktuellen Zahlen: Für Deutschland trägt der Tagesspiegel die Zahlen live aus allen Landkreisen zusammen. Demnach gibt es in Deutschland am Donnerstagsmorgen mehr als 190.000 Infizierte und mehr als 8900 Tote. Weltweit gibt es laut Johns-Hopkins-Universität mehr als 8,3 Millionen Infektionsnachweise, mehr als 448.000 Menschen starben. 

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