Auf Berlins Straßen ist am Wochenende einiges los. Innensenator Geisel rechnet mit insgesamt 22.000 Demonstranten, die sich am Samstag vor allem tagsüber in Mitte und abends in Neukölln aufhalten werden. (Mehr dazu im Blog unten.)
Allein zu einer Versammlung auf der Straße des 17. Juni erwartet Geisel etwa 10.000 Menschen. Dorthin mobilisiert die Coronaleugner-Initiative „Querdenken 711“ aus Stuttgart. Verschwörungstheoretiker, rechte Esoteriker und Rechtsextreme wollen hier ab 15.30 Uhr unter dem Motto „Das Ende der Pandemie – Tag der Freiheit“ demonstrieren.
Der Innensenator kritisierte das Anliegen des Protests. Es sei kein Akt der Freiheit, in einer Pandemie sich und andere in Gefahr zu bringen, so Geisel. Auch mit massivem Gegenprotest ist zu rechnen.
Ein weiterer Protest-Schauplatz ist am Samstagabend der Neuköllner Herrfurthplatz. Hier soll um 20 Uhr eine linke Demonstration gegen Räumungen, zum Beispiel der Kiezkneipe „Syndikat“, stattfinden. Insgesamt sind am Wochenende 83 Demonstrationen in Berlin geplant. Innensenator Geisel rechnet mit dem Einsatz von rund 1500 Polizeibeamten.
