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EMA weiter „zutiefst überzeugt“ von Astrazeneca-Impfstoff

Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat bislang keine Hinweise darauf, dass der Coronavirus-Impfstoff von Astrazeneca eine Blutgerinnung verursacht. Dies sagte Behördenchefin Emer Cooke bei einer kurzfristig angesetzten Video-Pressekonferenz. Die Zahl der aufgetretenen Fälle sei nicht höher als in der Gesamtbevölkerung. Die EMA sei weiter „zutiefst überzeugt“ von Nutzen des Astrazeneca-Impfstoff. Nach weiteren Untersuchungen will die EMA am Donnerstag eine Empfehlung geben (mehr im Newsblog unten).

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Die EU-Kommission hat mit dem Impfstoffanbieter Biontech/Pfizer eine vorgezogene Lieferung von zehn Millionen Dosen im zweiten Quartal vereinbart. Damit steige die Gesamtzahl der zugesagten Dosen des Herstellers für den Zeitraum von April bis Juni auf über 200 Millionen, erklärte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Dies gebe den Mitgliedstaaten „Spielraum“ und könne „Lücken bei Lieferungen“ anderer Hersteller füllen.
  • Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 5480 Neuinfektionen. Das sind 1228 Fälle mehr als am Dienstag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt im Vergleich zum Vortag leicht auf 83,7 von 83, vor einer Woche lag sie bei 67,5. Zudem gab es 238 weitere Covid-19-Tote
  • Der Tagesspiegel zeigt die aktuellen Zahlen der Corona-Pandemie live in Karten und Grafiken. Demnach gibt es Stand Dienstagmorgen 147.024 aktive Fälle in Deutschland.
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