Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hält Engpässe bei Arzneimitteln wegen Produktionsausfällen in China infolge der Coronavirus-Epidimie für möglich. „Jetzt müssen wir uns auch darauf vorbereiten, wie wir damit umgehen“, sagte der CDU-Politker.
In China sind mehr als 1100 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben, mehr als 44.600 sind infiziert. Präsident Xi Jinping ist überzeugt, dass sein Land den Kampf gegen die Krankheit gewinnen wird. Danach werde China noch stärker und wohlhabender sein, wird der Staatschef in einem Medienbericht zitiert.
Mindestens 500 Menschen vom medizinischen Personal in der chinesischen Stadt Wuhan sind mit dem Coronavirus Covid infiziert. Das führe zu drastischen Engpässen in den Krankenhäusern.
Coronavirus in Deutschland
Der Bundestag berät heute über die Vorbeugemaßnahmen gegen das Coronavirus in Deutschland. CDU/CSU und SPD haben dazu eine Aktuelle Stunde beantragt.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lädt zum zweiten Tag des Expertengipfels. Der offizielle Name für die neuartige Lungenerkrankung ist jetzt Covid-19, wie die WHO in Genf mitteilte.
In Bayern sind zwei weitere Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus Covid-19 nachgewiesen worden. Die beiden Fälle stünden im Zusammenhang mit der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch die meisten bislang in Deutschland Erkrankten beschäftigt sind, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Dienstagabend mit. Die Zahl der in Deutschland bestätigten Infektionsfälle stieg damit auf insgesamt 16.
Der Autozulieferer Webasto hat nach zweiwöchiger Schließung wegen mehrerer Coronavirus-Infektionen am Mittwoch seine Unternehmenszentrale in Gautinger Ortsteil Stockdorf wieder eröffnet.
