/Kanzlerin und Länder beraten am Sonntag über Ausgangssperren

Kanzlerin und Länder beraten am Sonntag über Ausgangssperren

Der SWR berichtet, Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen an diesem Sonntag über Ausgangssperren in der Coronakrise beraten.

Ärzte, Pflegekräfte und andere im Gesundheitswesen arbeiten an vorderster Front, um die Epidemie einzudämmen – und brauchen dafür akut mehr Schutzmaterial. Nun rollen die ersten Großlieferungen an. (mehr im Newsblog weiter unten).

Falls Sie heute das erste Mal bei uns sind, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Nachrichten bisher: 

Die Bundesregierung rechnet in der Virus-Krise mit rund 2,35 Millionen Beschäftigten, die aus konjunkturellen oder saisonalen Gründen Kurzarbeitergeld beziehen werden.

Die „New York Times“ berichtet von einem ersten Überblick über die Erkrankten in den USA – der bestätige zwar, dass die Gefahren eines tödlichen Verlaufs für die Älteren am größten ist, zeige aber auch, dass sehr viele jüngere Patienten Behandlung im Krankenhaus benötigten. 

Österreich hat derweil seine Maßnahmen weiter verschärft. Seit heute sind alle 279 Gemeinden im Bundesland Tirol unter Quarantäne gestellt.

Aber es gibt auch gute Nachrichten in der Coronakrise: Zum ersten Mal seit dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus Anfang Januar hat China landesweit keine lokalen Neuinfektionen mehr gemeldet. Allerdings stieg die Zahl der Infizierten, die aus dem Ausland zurück in die Volksrepublik kamen – was Ängste vor einer möglichen zweiten Ausbreitungswelle schürt. Und: Im Kampf gegen wirtschaftliche Folgen der Coronavirus-Pandemie hat die Europäische Zentralbank ein Notkaufprogramm für Anleihen in Höhe von 750 Milliarden Euro angekündigt.

Hier noch die aktuellsten Zahlen zur Ausbreitung des Virus in Deutschland: Die Johns-Hopkins-Universität meldet für den Donnerstag 12.327 nachgewiesene Infektionsfälle in Deutschland. Die jüngsten offiziellen Zahlen des deutschen Robert-Koch-Instituts liegen mit 8198 Infizierten deutlich darunter. Die Johns-Hopkins-Universität aktualisiert ihre Zahlen regelmäßiger, dem Robert-Koch-Institut zufolge sind die Zahlen der US-Universität plausibel.

Hintergrund über das Coronavirus: