Um in der Corona-Krise schneller und schärfer reagieren zu können, ändert die Bundesregierung nach „FAZ“-Informationen das Infektionsschutzgesetz. Die Bundesregierung steuert als Folge der Coronavirus-Krise offenbar auf eine Nettoneuverschuldung von etwa 156 Milliarden Euro zu, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Zuvor hatte die Agentur von einer Summe von 350 Milliarden Euro berichtet.
Mietern soll wegen Mietschulden in der Corona-Krise nicht gekündigt werden dürfen. Das sieht eine Gesetzesvorlage der Bundesministerien für Justiz, Inneres und Wirtschaft vor.
Vor allem ältere und vorerkrankte Menschen seien in Gefahr, hieß es. Doch immer deutlicher wird: Das Coronavirus kann auch Jüngere massiv treffen. Insgesamt sei die Gefahr durch das Virus, findet Chefarzt Clemens Wendtner von der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing, von Politik und Wissenschaft unterschätzt worden (mehr im Newsblog weiter unten).
Weitere Nachrichten des Tages:
In einem Würzburger Pflegeheim sind nach Coronavirus-Infektionen neun Menschen gestorben.
Auch New York kämpft mit dem Coronavirus, die Stadt gilt als das Zentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA. Seit dort deutlich mehr Tests durchgeführt werden, sind die Fallzahlen im Bundesstaat New York auf rund 7000 hochgeschnellt. Gouverneur Andrew Cuomo erlies einschneidende Maßnahmen.
Bei der von der Bundesregierung gestarteten Rückholaktion sind nach den Worten von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bereits mehr als 30.000 deutsche Urlauber aus dem Ausland nach Deutschland zurückgeholt worden.
Aktuelle Zahlen für Deutschland: Das Robert-Koch-Institut vermeldet am Samstag 16.662 Infizierte. Das ist gegenüber dem Vortag ein Plus von 2958 Fällen. Die Johns-Hopkins-Universität meldet am Samstag 20.142 nachgewiesene Infektionsfälle in Deutschland.
