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CDU-Fraktionschef fordert Exit-Szenario – Lockerungen Ende April?

Die CDU im Berliner Abgeordnetenhaus hat den Senat aufgefordert, ein Exit-Szenario für die zahlreichen Freiheitsbeschränkungen zu entwickeln, damit Unternehmen für die Zeit nach der Coronakrise planen können. Es sei möglich, die Zahl der Neuinfektionen bis Ende April so zu reduzieren, dass Lockerungen möglich seien, sagte Fraktionschef Burkard Dregger bei der Debatte am Donnerstagvormittag. SPD-Finanzexpertin Clara West verwies darauf, dass die Investitionsbank Berlin (IBB) bereits 1,2 Milliarden Euro an Soforthilfen aus Bundes- und Landesmitteln ausgezahlt habe (verfolgen Sie die laufende Debatte im Newsblog unten).

Am späten Nachmittag, gegen 17 Uhr, kommt dann der Senat zusammen. Es wird erwartet, dass eine Verlängerung des Kontaktverbots bis 19. April beschlossen wird. Außerdem soll ein Bußgeldkatalog verabschiedet werden.

Offiziell bestätigt sind in Berlin am Mittwochabend 2993 mit dem Coronavirus-infizierte Personen, davon sind inzwischen 1369 Menschen wieder genesen. Derzeit werden 479 Corona-Patienten in Berlins Kliniken behandelt, davon befinden sich 104 auf Intensivstationen. Nach aktuellem Stand gibt es in Berlin bisher 17 Covid-19-Tote.

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