/Giffey sieht Anstieg häuslicher Gewalt – vor allem in Städten

Giffey sieht Anstieg häuslicher Gewalt – vor allem in Städten

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) sieht vor allem in den Städten die Gefahr einer Zunahme häuslicher Gewalt im Zuge der Corona-Krise. „Aus den Ländern bekommen wir unterschiedliche Rückmeldungen. Es gibt offensichtlich ein Stadt-Land-Gefälle“, sagte sie der Deutschen Presse-Agentur.

Die US-Regierung rät entgegen einer bisher geltenden Richtlinie nun auch zum Tragen von Gesichtsmasken als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. „Das ist freiwillig“, sagte Präsident Trump bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. Er fügte hinzu: „Ich habe mich entschieden, es nicht zu tun.“ Die Empfehlung beziehe sich auf Masken aus Stoff, die man zum Beispiel zu Hause machen könne, nicht aber auf medizinische Schutzmasken.

Die Türkei ergreift weitere Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie. Seit Mitternacht dürfen Fahrzeuge in 31 Städten weder ein- noch ausfahren, teilte Präsident Recep Tayyip Erdogan mit. An öffentlichen Orten und in Supermärkten wird das Tragen einer Schutzmaske Pflicht. Für Menschen jünger als 20 Jahre gilt eine teilweise Ausgangssperre.

Weitere wichtige Nachrichten: Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble will über die Möglichkeit von virtuellen Parlamentssitzungen reedn. Schwedens Regierung rechnet mit Tausenden Toten durch das Virus. Auch Virologe Drosten rät zu einfachen Schutzmasken. (mehr im Newsblog weiter unten)

Hier die aktuellen Coronavirus-Zahlen: Laut den Meldungen aus den Landkreisen, die der Tagesspiegel sammelt, sind derzeit knapp 91.000 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 1270 sind an Covid-19 gestorben. Weltweit gibt es nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität nun mehr als eine Million Infizierte: Nach Stand vom Samstagmorgen sind es fast 1.100.000. Zudem sind dort insgesamt 58.901 Tote verzeichnet.

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