/FDP und CDU setzen Senat bei Gastro-Öffnungen unter Druck

FDP und CDU setzen Senat bei Gastro-Öffnungen unter Druck

Aus der Opposition melden sich immer mehr Stimmen, die Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen in der Gastro-Branche fordern. Niedersachsen hatte jüngst angekündigt, ab dem 11. Mai schrittweise Restaurants zu öffnen. Berlin will erst eine Bund-Länder-Schalte am Mittwoch abwarten, bevor die rot-rot-grüne Regierung über Änderungen abstimmt.

Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) hat die Ankündigung Niedersachsens kritisiert, Gaststätten ab 11. Mai und Hotels ab 25. Mai eine Öffnung zu erlauben. Alleingänge einzelner Länder seien nicht dienlich, sagte Pop (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Auch Berlins Kulturlandschaft hat die Krise schwer getroffen – und wahrscheinlich werden Theater, Konzerthäuser und Clubs zu den letzten Orten gehören, die wieder öffnen dürfen. Heute nun wird der Senat voraussichtlich entsprechende Hilfen beschließen. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Der Schulstart für mehrere Klassenstufen nach wochenlangem Homeschooling wegen der Corona-Pandemie ist nach Einschätzung der Berliner Bildungsverwaltung weitgehend gelungen. „Insgesamt ist der Schulbetrieb geordnet wieder angelaufen“, bilanzierte Sprecher Martin Klesmann am Montag. (Weitere Details dazu unten im Blog.)

In Berlin gibt es mit Stand Montagabend 6036 bestätigte Coronavirus-Fälle, das sind 32 gemeldete Fälle mehr als am Vortag. Von Sonntag auf Montag gab es keine neuen gemeldeten Todesfälle, die Zahl der Toten bleibt bei 145.

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