Um die sozialen Folgen der Coronakrise abzumildern, will der Berliner Senat rund 25 Millionen Euro locker machen. Diese sollen für Sommerschulen, Nachhilfe und Notebooks investiert werden. „Die Corona-Krise darf nicht dazu führen, dass die ohnehin schon benachteiligten Kinder und Jugendlichen ins Hintertreffen geraten“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). (mehr dazu im Blog)
Über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie wird Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch mit den Regierungschefs der sechs ostdeutschen Bundesländer in einer Videokonferenz sprechen. Danach werden Merkel und der Regierende Bürgermeister vor die Presse treten.
Die aktuelle Reproduktionszahl, der sogenannte R-Wert, ist in Berlin auf 0,9 gesunken. Das teilte die Gesundheitsbehörde am Dienstagabend mit. Damit sind wieder alle drei Indikatoren der sogenannten Corona-Ampel im grünen Bereich. Zuletzt lag der Wert mit 1,37 über dem Grenzwert von 1,2. Am Dienstag meldet die Gesundheitsverwaltung 21 neue Corona-Fälle in Berlin.
Für Clubs, Fitnessstudios, Kinos und Kneipen gibt es in Berlin vorerst keine Lockerungen. Darüber soll jedoch am Donnerstag in einer außerordentlichen Sitzung des Senats gesprochen werden. Fest steht allerdings, dass der Senat für die sechs Milliarden Euro an geplanten neuen Schulden eine Tilgung über 20 Jahre anstrebt. (Mehr unten im Newsblog.)
Der Verfassungsgerichtshof Berlin hat in einer Eilentscheidung einen Teil der Corona-Eindämmungsverordnung des Senats außer Kraft gesetzt. Für Verstöße gegen den allgemeinen Mindestabstand von 1,5 Metern dürfen vorläufig keine Bußgelder mehr erhoben werden.
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