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Patientenschützer kritisiert anhaltende „Freiheitsberaubung“ in Pflegeheimen

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat die Situation von Pflegeheimbewohnern in der Corona-Krise kritisiert. Nach Aufhebung der Besuchsverbote habe sich für die Betreuten wenig geändert, sagte Vorstand Eugen Brysch der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Selbst spontane Besuche von Angehörigen oder kurze Spaziergänge in der Umgebung sind nicht möglich“, führte er aus. „Isolation und Einsamkeit sind tägliche Begleiter dieser Freiheitsberaubung.“

Weitere wichtige Nachrichten: Bundesregierung und EU-Kommission haben sich bei Verhandlungen über ein Rettungspaket für die schwer angeschlagene Lufthansa auf Eckpunkte geeinigt. Die soll Lufthansa Start- und Landerechte in Frankfurt und München abgeben.

Helmut Fickenscher, Direktor des Instituts für Infektionsmedizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, plädiert dafür, die Schulen schon vor den Sommerferien vollständig zu öffnen. Gleichzeitig warnt Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, vor unabgestimmten Lockerungen durch die Bundesländer. Die Bundesregierung sollte wieder Corona-Strategie wieder stärker koordinieren.

Die aktuellen Zahlen: Für Deutschland trägt der Tagesspiegel die Zahlen live aus allen Landkreisen zusammen. Demnach haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland mehr als 182.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mehr als 8590 Menschen starben an den Folgen von Covid-19. Weltweit gibt es laut Johns-Hopkins-Universität mehr als 5,8 Millionen nachgewiesene Infektionen und mehr als 362.000 Tote. 

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