Mindestens zehn Menschen sind auf dem Kreuzfahrtschiff in Japan mit dem Coronavirus infiziert. Das Schiff war unter Quarantäne gestellt worden, nachdem bekannt geworden war, dass zwischenzeitlich ein Infizierter an Bord gewesen war.
Über Nacht stieg die Zahl der bestätigten Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus in China erneut sprunghaft. Wie die chinesische Gesundheitsbehörde mitteilte, gab es bis Mittwoch 24.324 Erkrankte – 3887 neue Fälle im Vergleich zum Vortrag. Die Zahl der Todesopfer stieg demnach um 65 auf 490.
In Deutschland sind bislang zwölf Fälle von Infizierten bekannt. Zehn stehen in Zusammenhang mit dem bayerischen Autozulieferer Webasto – darunter sind zwei Kinder eines Mitarbeiters. Bei Webasto war eine infizierte Kollegin aus China zu Gast gewesen, die ihre Erkrankung erst auf dem Rückflug bemerkt hatte.
In China nahm die Polizei eine Frau fest, die Auflagen zum Coronavirus verletzt haben soll. Sie sei in Kontakt mit einer Person aus einem vom Coronavirus betroffenen Gebiet gewesen und habe dies „absichtlich verschleiert“. In der nordöstlichen Provinz Heilongjiang droht Menschen, die das Virus absichtlich verbreiten, die Todesstrafe.
