/Laschet will „nie“ eine Kooperation mit der AfD

Laschet will „nie“ eine Kooperation mit der AfD

„Wir wollen keinerlei Kooperation, Zusammenarbeit, Duldung – auch nix Zufälliges. Sowas wird es in Nordrhein-Westfalen nie geben. Das ist die Botschaft.“ Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will niemals mit Hilfe der AfD regieren, sagte er in einer Aktuellen Stunde des Düsseldorfer Landtags zum Wahl-Debakel in Thüringen. Laschet hat gute Chancen auf den Parteivorsitz der CDU.

Als erster Landeschef der CDU hat sich der Berliner Kai Wegner klar positioniert in der Führungsfrage seiner Partei. Er sprach sich für Friedrich Merz als CDU-Chef aus.

Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht im CDU-Führungsstreit. Das liegt daran, dass es in der Partei einen Streit darüber gibt, wie schnell ein neuer Parteichef gefunden werden soll. Noch-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer strebt eine Klärung bis zum CDU-Parteitag im Dezember an, mehrere führende Unionspolitiker, darunter CSU-Chef Markus Söder, fordern ein deutlich schnelleres Verfahren.

Dennoch zeichnen sich aber Abläufe und Fristen ab. Kramp-Karrenbauer will sich wohl bald mit CSU-Chef Markus Söder abstimmen – vielleicht schon am Wochenende am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz. In der kommenden Woche will sie mit Bewerbern um ihre Nachfolge sprechen. (mehr dazu im Newsblog unten).

Hintergrund zum Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer: