Zwei deutsche Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Aida Aura“ stehen unter Verdacht, mit dem neuen Corona-Virus infiziert zu sein. Das Schiff mit rund 1200 Passagieren lag am Dienstagmorgen im Hafen der norwegischen Küstenstadt Haugesund. Ein Arzt der Gemeinde sagte dem norwegischen Rundfunk NRK, beide Passagiere seien vor einer Woche in Kontakt mit einer Person gewesen, bei der das Virus festgestellt worden sei. Diese Person befinde sich aber nicht an Bord. Die beiden Passagiere hielten sich nun in ihrer Kabine auf, bis die Ergebnisse der Tests vorlägen.
Twitter hat alle seine Beschäftigten weltweit aufgerufen, wegen der Coronavirus-Gefahr von Zuhause aus zu arbeiten. Interne Besprechungen und wichtige Aufgaben sollen für den Internet-Zugang optimiert werden, kündigte der Kurznachrichtendienst an. Ziel sei, die Mitarbeiter zu schützen und die Ausbreitung der Krankheit zu bremsen. Twitter hatte Ende vergangenen Jahres 4900 Vollzeit-Beschäftigte weltweit. In Hongkong, Südkorea und Japan müssen die Twitter-Mitarbeiter sogar zwingend zu Hause arbeiten.
In Deutschland gibt es inzwischen rund 170 Patienten, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde. Erstmals gibt es auch Fälle in Brandenburg, Thüringen und Sachsen.
Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, sieht Deutschland auf eine Coronavirus-Epidemie „gut vorbereitet„. Es gebe schon seit Jahren Pandemiepläne, sagt er im Deutschlandfunk. „Wir sollten das schon mit Sorge betrachten, wir sollten aber nicht durchdrehen.“
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