/350 Menschen haben für Aufnahme von Geflüchteten in Berlin demonstriert

350 Menschen haben für Aufnahme von Geflüchteten in Berlin demonstriert

Vor dem Roten Rathaus in Berlin haben am Sonntagnachmittag mehrere Hundert Menschen unter dem Motto #LeaveNoOneBehind für die Aufnahme von Geflüchteten aus den griechischen Lagern demonstriert. Laut Polizei kamen etwa 350 Menschen zu den drei angemeldeten Kundgebungen. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

Seit dem 15. Mai dürfen Berliner Restaurants, Imbisse und Cafés unter Hygiene- und Abstandsauflagen wieder öffnen, reine Schankwirtschaften wie Kneipen und Bars bleiben jedoch weiterhin geschlossen. Kneipenbetreiberinnen und -betreiber fühlen sich deswegen ungerecht behandelt und wollen am Montag berlinweit demonstrieren.

Für Berlins Ausflugsdampfer heißt es in der kommenden Woche: Leinen los. Ab Montag dürfen Personenschiffe nach der Corona-Zwangspause wieder fahren. Die Reederei Riedel startet direkt am Montag mit drei Spreefahrten zwischen dem Hauptbahnhof und der Oberbaumbrücke. Die Reederei Stern und Kreis folgt dann am Dienstag.

Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) sieht das Infektionsrisiko für Mitarbeiter und Gäste in der Gastronomie mit Sorge. „Darum ist es gut, dass wir am Dienstag im Senat ein Hygienekonzept für die Gastronomie beraten“, sagte Kalayci am Samstag.

Nach Angaben der Senatsgesundheitsverwaltung ist die Zahl der aktiven Coronavirus-Fälle von 403 auf 396 leicht gesunken (Stand Samstagabend um 19 Uhr). Damit wurden seit Beginn der Pandemie 6636 Fälle in der Stadt registriert. Es wurde am Samstag ein neuer Todesfall gemeldet. Damit sind bislang 191 Personen an einer Covid-19-Erkrankung gestorben.

[Auf dem Handy und Tablet wissen Sie mit unserer runderneuten App immer Bescheid. Sie lässt sich hier für Apple-Geräte herunterladen und hier für Android-Geräte.]

Hintergrund-Informationen zum Coronavirus:

[Behalten Sie den Überblick: Corona in Ihrem Kiez. In unseren Tagesspiegel-Bezirksnewslettern berichten wir über die Krise und die Auswirkungen auf Ihren Bezirk. Kostenlos und kompakt: leute.tagesspiegel.de]