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Antisemitismus-Beauftragter verurteilt Attila Hildmanns Demos

In den Protest gegen die Corona-Auflagen mischen sich nach den Worten des Antisemitismus-Beauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, immer wieder auch judenfeindliche Äußerungen. Die Ablehnung staatlicher Beschränkungen würde mit den „absurdesten Erzählungen“ und antisemitischen Anspielungen verbunden, sagte Klein am Dienstag bei der Vorstellung eines Netzwerks gegen Antisemitismus. Klein nannte dabei den Kochbuchautor und Anti-Corona-Aktivisten Attila Hildmann mit seiner „großen Anhängerschaft“. (Mehr dazu im Newsblog unten.)

Die Senatskulturverwaltung hat am Dienstag eine Bilanz für die erste Runde der Soforthilfe IV vorgelegt. Mit einem Gesamtvolumen von 8,5 Millionen Euro seien demnach 77 Anträge bewilligt worden. Darunter fielen auch 35 Berliner Clubs und zwei Festivals. Im Juli finden in Berlin zwei dreitägige Tennis-Turniere statt. Laut der deutschen Damen-Tennischefin Barbara Rittner sind dabei bis zu 1000 Zuschauer erlaubt. Mit einem Corona-Gnadenerlass wird Menschen in Berlin die Haft erspart, die eigentlich eine Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen müssten, etwa Schwarzfahrern und Ladendieben. Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) sagte am Dienstag, „über den dicken Daumen gerechnet“, könnten etwa 1000 Verurteilte davon profitieren.

Zum dritten Mal in Folge ist die Zahl der aktiven, gemeldeten Fälle gesunken. Als krank gelten derzeit noch 733 Berlinerinnen und Berliner, ein Minus von 12 Fällen im Vergleich zu Sonntag. Noch am Freitag lag die Zahl bei 806. Seit Sonntag kam ein Todesfall hinzu – insgesamt sind 214 Menschen in Berlin gestorben, die an Covid-19 erkrankt waren.

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