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Kulturszene schreibt offenen Brief an Berliner Senat

Ein Bündnis aus Musikern, DJs, Club- und Festivalbetreibern, Messeveranstaltern, Hoteliers, Gastronomen und Sterneköchen sorgt sich um die Zukunft des Szenestandorts Berlin nach der Coronakrise. In einem offenen Brief an Senat und Abgeordnete („außer AfD“) machen sie sich stark für „strukturelle Änderungen und Erleichterungen, die das urbane Leben Berlins nach der Pandemie aus einem tödlichen Eindämmungsschlaf erwecken“.

Kernforderungen seien auf die Zeit nach Ende der Pandemie gerichtet und nicht mit direkten finanziellen Hilfsmitteln verbunden, heißt es zu dem Schreiben, das die Initiatoren an diesem Mittwoch vorstellen wollen.

Bis zur endgültigen Aufhebung gewerblicher Einschränkungen und Kontaktbeschränkungen fordert die Initiative etwa die Übernahme von Mietzahlungen für Geschäftsräume, die Aussetzung von Gewerbe- und Körperschaftssteuer sowie Vorauszahlungen.

Unter den rund 30 Erstunterzeichnern von „One Berlin“ sind etwa Sternekoch Tim Raue, der Club „Watergate“ oder der Fotograf und Besitzer der Kult-Gaststätte „Clärchens Ballhaus“, Yoram Roth. (Mehr dazu unten im Newsblog).

In Berlin sind derzeit 8461 Menschen laborbestätigt an Covid-19 erkrankt. Das sind 11 Personen mehr, als noch am Sonntag. Die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 508. Die Reproduktionszahl liegt bei 1,24.

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