/Wirten und Gästen droht Bußgeld bei fehlerhaften Kontaktlisten

Wirten und Gästen droht Bußgeld bei fehlerhaften Kontaktlisten

Gastwirte, die die Kontaktdaten der Lokalbesucher zur Nachverfolgung bei Infektionsfällen nicht erfassen, sollen künftig mit einem Bußgeld von bis zu 5000 Euro bestraft werden. Auch Gästen, die etwa falsche Namen eintragen oder sich weigern, ihre Kontaktdaten anzugeben, droht künftig eine Geldstrafe.

In der Vergangenheit hatte es bei Corona-Ausbrüchen in Bars Probleme bei der Rückverfolgung der Infektionsketten gegeben, weil die Kontaktlisten unvollständig waren. (Mehr dazu unten im Newsblog.)

CO2-Messgeräte sollen den Lehrern in Berliner Schulen künftig erkennen helfen, wann es Zeit zum Lüften ist. Kritik kommt von Lehrergewerkschaft und Elternvertretern – denn nicht jedes Klassenzimmer soll ein solches Gerät bekommen.

Am Montag meldete die Senatsverwaltung für Gesundheit 85 Neuninfektionen. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle lag mit 855 leicht unter der Zahl vom Sonntag (864 Fälle). Der Reproduktionswert, der angibt, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt, liegt aktuell bei 1,15 und damit wieder im erhöhten Bereich. Liegt er drei Mal in Folge über 1,1, zeigt die erste Corona-Ampel Gelb an. Am Sonntag lag der Wert allerdings noch bei 1,07, daher stehen weiterhin alle drei Corona-Ampeln auf Grün.

[Behalten Sie den Überblick: Corona in Ihrem Kiez. In unseren Tagesspiegel-Bezirksnewslettern berichten wir über die Krise und die Auswirkungen auf Ihren Bezirk. Kostenlos und kompakt: leute.tagesspiegel.de]