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Elektromobilität : Diese 5 offenen E-Fahrzeuge können Spaß im Sommer 2020 garantieren

Vögel zwitschern, Blätter rauschen: In offenen E-Fahrzeugen werden diese Geräusche nicht durch einen dröhnenden Motor übertönt oder durch eine geschlossene Fahrerkabine abgeschirmt. Weidende Tiere am Straßenrand fressen unbeirrt weiter und das Ziel der Fahrt ist wieder die Fahrt selbst. Bitte greifen Sie mit beiden Händen ans Lenkrad, denn hier geht es um Fahrspaß. (Lesen Sie auch: Offene Stromer – 5 E-Cabrios für den Sommer)

Fünf offene elektrische Spaßmobile für den Sommer 2020

Wetten, diese Modelle kennen Sie noch nicht? Schon optisch können sich diese E-Fahrzeuge sehen lassen, doch wahre Freude kommt beim Tritt aufs Gaspedal auf.

Omotion ETR: Elektrodreirad ohne Windschutzscheibe

Flacher als ein Lamborghini Aventador und günstiger als ein VW e-UP!. Das schwedische Ingenieurbüro Omotion hat mit dem ETR ein 90 Zentimeter flaches Spaß-Fahrzeug entwickelt, das keine Schadstoffe in die Luft bläst. Zwei Personen können nebeneinander Platz nehmen und sich in sieben Sekunden auf 80 km/h beschleunigen lassen.

Dank einem Leergewicht von 280 Kilogramm reichen die 22 Kilowatt (30 PS) aus, um mit dem offenen Threewheeler über die Landstraße zu jagen. 110 km/h Höchstgeschwindigkeit und bis zu 100 Kilometer Reichweite sind möglich. Geladen werden kann der Omotion ETR an der Haushaltssteckdose. Noch in diesem Jahr soll der ETR für geschätzte 10.000 Euro auf den Markt kommen. (Auch interessant: Das sind die beliebtesten E-Auto-Hersteller in Deutschland)

Kyburz eRod: E-Fahrzeug ohne Kotflügel, aber mit Straßenzulassung

Der Kyburz eRod darf auch ohne Kotflügel auf öffentlichen Straßen fahren.

© Kyburz

Einlenken, Fahrpedal durchtreten und mit voller Beschleunigung auf die Hauptstraße preschen. Bis auf das Quietschen der Reifen ist vom Kyburz eRod nicht viel zu hören. Mit 600 Kilogramm klebt das Spaß-Fahrzeug auch bei engen Kurven auf dem Asphalt und hinterlässt dabei höchstens ein paar Reifenspuren. Die 45 Kilowatt Leistung ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.


Als Reichweite werden maximal 183 Kilometer angegeben. Jeder Kilometer ist ein intensives Erlebnis für die beiden Insassen, denn in den harten Schalensitzen und mit den offenen Seiten spürt man jede Bodenwelle und jede Pfütze auf der Straße. Den eRod gibt es für etwa 40.000 Euro zu kaufen. Wer ein paar Tausend Euro sparen möchte, kann das Fahrzeug in einem Workshop selbst zusammen bauen.

Renault Twizy: Alltagstaugliches Spaßfahrzeug mit Scherentüren

Keine Lüftungen, die eingestellt werden müssen. Keine Knöpfe, die gedrückt werden wollen. Kein Bildschirm, der um Aufmerksamkeit bittet. Der Renault Twizy ist auf das Wesentliche reduziert, das Fahren. Dank des tiefen Schwerpunkts liegt der elektrische Kleinwagen mit einer halben Tonne Leergewicht knackig auf dem Asphalt. Die Hinterräder treiben ihn mit 13 Kilowatt wie ein Go-Kart um die Kurve.

Im Unterschied zu vergleichbaren E-Fahrzeugen ist der Twizy nicht nur ein Spaßfahrzeug, sondern auch sehr alltagstauglich. In der Stadt findet man dank der kompakten Maße schnell einen Parkplatz. Egal wie eng die Parklücke ist, durch die nach oben öffnenden Scherentüren kann man fast immer problemlos ein- und aussteigen. Der Renault Twizy schafft bis zu 90 Kilometer Reichweite und kostet neu mindestens 7.180 Euro. (Lesen Sie auch: Tesla für unter 40.000 Euro – Neue Kaufprämien für E-Autos schaffen Anreiz)

Arcimoto FUV: Spaß steht bei diesem E-Fahrzeug schon im Namen

FUV statt SUV. Mit dem sogenannten Fun Utility Vehicle von Arcimoto sollen Fahrspaß und Alltagstauglichkeit vereint werden. Im elektrischen Threewheeler können zwei Personen hintereinander sitzen und sich von beiden Seiten den Fahrtwind durch die Haare wehen lassen. In unter acht Sekunden beschleunigt das FUV auf 100 km/h.

Die Evergreen Edition ist mit transparentem Kunststoff überdacht und kann zusätzlich mit Sitzheizung, Seitentüren und Bluetooth-Lautsprechern ausgestattet werden. Bis zu 160 Kilometer Reichweite und 120 km/h Höchstgeschwindigkeit sollen möglich sein. Der Einstiegspreis liegt bei umgerechnet 18.000 Euro.

Vanderhall Edison²: Mit dem Retro-Sportler in vier Sekunden auf 100 km/h

Leise Performance und Vintage-Optik für sonnige Tage. Der US-amerikanische Hersteller Vanderhall bringt mit Edison² sein erstes elektrisches Spaß-Fahrzeug auf den Markt. Das E-Cabrio vereint Retro-Design und Motorsport. Breite Sport-Reifen und markante Bremsklötze treffen auf runde Seitenspiegel und puristischen Windschutz. Türen gibt es keine.

Hinter den Sitzen sind Überrollbügel angebracht und zwischen den dunklen Speichen-Felgen spitzen neongrüne Bremssättel hervor. Der Zweisitzer wiegt 635 Kilogramm, beschleunigt in vier Sekunden auf 100 km/h und soll bis zu 320 Kilometer Reichweite schaffen. Für umgerechnet über 31.000 Euro bietet der Edison² gleichzeitig leisen Fahrspaß und nostalgischen Charme. (Auch interessant: Velomobile – Eine gelungene Alternative zum Auto?)